Nicht genehmigtes Konzept zur Personalgewinnung ist verpasste Chance

Wie im „Maintal Tagesanzeiger“ vom 16.11.2016 berichtet, lehnten mit Ausnahme der CDU-Fraktion alle anderen Stadtverordneten das vom Magistrat vorgelegte „Konzept zur Personalgewinnung für Kindertageseinrichtungen“ unisono ab. Es handele sich hier um kein Konzept, sondern lediglich um eine Zusammenfassung des Status Quo. Es sei nicht ausreichend zukunftsorientiert, oder schlicht und ergreifend nicht attraktiv genug.

„Sicherlich kann man dem Konzept keine bahnbrechenden Neuerungen entnehmen, aber es verdeutlicht, dass Maintal besonders im Bereich der Aus- und Fortbildung von Erzieher/innen sehr aktiv ist und sich dort auch einen ausgezeichneten Ruf verschafft hat“, kommentiert CDU-Fraktionsvorsitzender Martin Fischer die Magistratsvorlage.

Gleichzeitig sei man bemüht, durch Gewährung von entsprechenden Gestaltungsfreiräumen in Bezug auf den Arbeitsplatz und die Arbeitszeit, sowie berufliche Aufstiegsmöglichkeiten, eine hohe Zufriedenheit bei den Mitarbeiter/innen zu erreichen. Hinzu komme noch eine Vielzahl weiterer Vorzüge, die dem Personal von Kinderbetreuungseinrichtungen zuteil werden. Um nur einige zu nennen, seien hier das Jobticket, der freie Eintritt ins Maintalbad, ein zusätzlicher Urlaubstag, oder die betriebliche Altersversorgung erwähnt. „Auch dieses sind Kosten, die der Stadt Maintal entstehen, die bei einem Vergleich mit der Bezahlung anderer Kommunen als so genannter geldwerter Vorteil auch einzuberechnen sind“, führt Dr. Natasa Valovic (CDU), Vorsitzende des Ausschuss für Soziales Jugend Sport und Kultur an dieser Stelle aus.

Zum Bedauern der Christdemokraten fiel mit dem oben genannten Konzept aber auch der zusätzlich eingebrachte Entwurf für eine Kampagne durch, welche die Vorzüge einer Beschäftigung im Bereich der Kindertageseinrichtungen gezielt vermarkten sollte. „Leidtragende dieser Entscheidung sind jetzt allemal die Kinder und deren Eltern, die den Mangel der unbesetzten Personalstellen spüren. Dabei wäre ein positiver Entscheid für das Konzept und die Werbekampagne dringend erforderlich gewesen, um möglichst zeitnah neues Personal zur Besetzung der offenen Stellen zu gewinnen“, gibt  Christoph Stückenschneider (CDU)zu bedenken.

Bei aller Kritik sei es umso erstaunlicher, dass weder von der SPD („Thema verfehlt!“), noch von der WAM („zu unattraktiv“) oder der FDP inhaltliche Verbesserungsvorschläge vorgetragen wurden.

Lediglich von B90/Die Grünen kamen Anregungen hinsichtlich der Verstärkung der Bemühungen zur Gewinnung von Fachkräften mit Migrationshintergrund oder von Berufsrückkehrerinnen. Ein weiterer Vorschlag war die Unterstützung bei der Wohnungsvermittlung an Erzieher/innen. Dies ist nach Auffassung der Christdemokraten ein wirklich wichtiger Punkt und sollte in ein überarbeitetes Konzept mit einfließen. Die Gewinnung von Berufsrückkehrerinnen und Fachkräften mit Migrationshintergrund sei aber ohnehin gewährleistet, da es diesem Personenkreis keineswegs untersagt ist, sich auf die offenen Stellen oder auch einfach initiativ zu bewerben. Natürlich wäre es im Rahmen der nun nicht genehmigten Werbekampagne auch möglich gewesen, diese Zielgruppen direkt zu akquirieren.


„Im Vergleich mit anderen Kommunen mag es sein, dass es Städte gibt, die andere Schwerpunkte bei der Personalgewinnung zugrunde legen, beispielsweise die übertarifliche Bezahlung“ erläutert Dr Natasa Valovic. Aber dieser vermeintliche Vorteil relativiere sich sehr schnell, wenn am Ende das Geld für das Auto ausgegeben und die Freizeit im Stau verbracht wurde. Wer seinen Arbeitsplatz zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per ÖPNV (mit Jobticket) erreiche, benötige dafür kein Auto und habe dadurch mehr Geld zur freien Verfügung. Gleichzeitig erhöhe sich durch die in der Regel kürzeren Wegezeiten der Freizeitanteil.
„Maintal braucht den Vergleich mit anderen Kommunen nicht zu scheuen. Maintal verliert seine Fachkräfte nicht an Kommunen mit einem scheinbar besseren Angebot. Es verliert seine Fachkräfte in erster Linie an die Kommunen, die ihr Angebot besser vermarkten und sich dadurch attraktiver machen“, lenkt Christoph Stückenschneider den Blick auf das eigentliche Problem. Und es betrifft seiner Meinung nach nicht nur die Gewinnung von Fachkräften für den Bereich der Kinderbetreuung, sondern auch die Vermittlung von Gewerbeflächen, die Ansiedlung von Einzelhandels- und Gewerbebetrieben und die Gewinnung von Neubürgern mit guten Einkommen.
„Maintal braucht dringend ein Marketing-Konzept und begeisterungsfähige Fachkräfte, die sich intensiv um die Verbesserung der Außendarstellung der Stadt bemühen“, so die Christdemokraten abschließend in ihrer Stellungnahme.

Das STADTRADELN fand seinen Abschluß für 2016 - Wir gratulieren!

Am 10. November wurde bei reger Beteiligung die Abschlussveranstaltung des diesjährigen Maintaler Stadtradelns durchgeführt.

Die Stadtleitbildgruppe "Maintal aktiv für den Klimaschutz" hatte alle Stadtradler zu diesem Abend eingeladen. Sie gratuliert allen Maintaler Radlern zum ersten Platz vor der Mannschaft aus Hanau. 

Unser Fraktionsvorsitzende Martin Fischer hat in der Gruppe der Stadtverordneten Maintals den ersten Platz erradelt! Unsere Anerkennung für seine Leistung ist ihm sicher! Im nächsten Jahr soll die Aktion wieder starten. Wir wollen sie weiter unterstützen und hoffen auf noch mehr Beteiligte und viele CO2-neutrale Kilometer!

Christdemokraten begrüßen Sanierung des Schützenhäuschens

v.l.n.r. Torsten Bechert, Ellen Tappert, Martin Fischer, Aribert Wend
v.l.n.r. Torsten Bechert, Ellen Tappert, Martin Fischer, Aribert Wend

     
Die Sanierung des Hochstädter Schützenhäuschens war für Maintals Christdemokraten Anlass für einen Spaziergang dorthin. „Wir danken der Verwaltung, dass sie mit den nun begonnenen Arbeiten der Anregung vieler Hochstädter Bürgerinnen und Bürger nachgekommen ist“, äußert CDU-Partei- und Fraktionsvorsitzender Martin Fischer.
Die Christdemokraten halten es jetzt auch für wichtig, dass nun nach der Ausbesserungen am Gebälk und der Farbe, das Hochstädter Wahrzeichen auch weithin sichtbar gemacht wird. „Es wäre wünschenswert, die Hecken im Umfeld des Schützenhäuschens zu roden und die Bäume zu schneiden“, regt deshalb die ehrenamtliche Stadträtin Ellen Tappert an. Damit würde einerseits der Blick auf Maintal und bis nach Frankfurt wieder frei und andererseits wäre aus dem Tal das Schützenhäuschen auch wieder erkennbar.
Die Christdemokraten sind sich einig, dass das Hochstädter Schützenhäuschen und seine Umgebung nicht nur für Hochstädter einen Ausflug wert seien.

CDU-Fraktion will freies WLAN in Maintals öffentlichen Gebäuden

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